Unsere kleine Hobbyzucht  (seit dem Jahre 1989) im Herzen des Ruhrgebietes -zwischen Dortmund und Recklinghausen- besteht nur noch aus einer Zuchtkatze, einer Nachwuchskatzendame, drei Kastraten, unseren zwei Hunden Tara und Juli, meinem Mann und mir.

Wir leben alle zusammen in einem "aufgemotzten" alten Zechenhaus,  in dem wir uns sauwohl fühlen. Im Jahre 1989 kam bei mir der erste Wurf kleiner Norwegertrolle auf die Welt. Ich züchte diese herrliche Rasse mit viel Liebe und aus tiefstem Herzen, doch auch mit allen Höhen und Tiefen, die man sich so vorstellen kann. Viele die mich schon lange kennen, werden jetzt sicherlich ein wenig erstaunt sein und unsere  Kater suchen. Aber .. ich konnte es einfach nicht mehr ertragen, dass die Jungs draußen im Gehege von uns getrennt waren. Somit hab ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, sie zu kastrieren und für zwei von Ihnen ein neues Zuhause zu suchen. Eigentlich wollte ich schon seit längerer Zeit die Segel streichen .. sprich mit der Zucht komplett aufhören. Aber irgendwie kann ich nicht davon lassen. Einmal im Jahr Babys  .. das geht  klar .. sagt mein Mann :))))))

Ich liebe die klassischen Farben wie schwarz, blau, gestromt oder getigert, alle mit oder ohne Weiss. Doch mittlerweile ist mir eigentlich die Farbe nicht mehr ganz so wichtig.

Der typische "Norweger-Look"  -dieser ist das A und O eines Norwegers- und der einmalig tolle Charakter ... das ist es, was den Norweger ausmacht.

Was ich bei dieser Rasse so gar nicht mag, sind die "Hasenohren". Dies sind hoch am Kopf angesetzte Ohren (die Ohrenspitzen zeigen in die Höhe und nicht zur Seite), die sehr schmal an der Basis sind und das typische Dreieck beim Norweger verschwinden lassen. Leider sieht man solche Katzen immer häufiger auf Ausstellungen und gerade in den "freien Vereinen" werden sie auch bei Richtern bevorzugt. Aber .. was solls .. man soll  ja nicht jeden Trend mitmachen :) und da ich so gut wie gar nicht mehr auf Ausstellungen gehe und mir das völlig schnuppe ist, was die Richter bevorzugen, züchte ich weiterhin den für mich typischen Norweger mit ihrem einzigartigen "Look" und dem einmalig tollen Charakter. Für uns ist es ein reines Hobby, welches unter anderem nicht nur viel Geld, sondern auch viel Zeit kostet.

 

Unsere Samtpfoten haben direkt am Haus ein Freigehege, in das sie zu jeder Zeit und nach Lust und Laune gehen können.

 


Elrilar`s  ... woher kommt der Name? Was hat er zu bedeuten?

Ich bin ein großer J.R.R. Tolkien Fan. Habe die Bücher verschlungen und natülich auch die Filme mittlerweile mehrfach gesehen. Ich habe ihn mir aus den Silben der Elbensprache selbst zusammengestellt.  Übersetzt bedeutet er:

el - Stern

ril - leuchtend

ar - königlich

 

Für mich sind die Norweger wahrlich königlich, wie leuchtende Sterne und die Gefährten eines bereits langen Abschnitts meines Lebens. Sie sind die Könige unter den Rassekatzen und bezaubern mit ihrer Natürlichkeit.